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Sandra Schlipkoeter, die in Schwerte und der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf Malerei studierte, steht in der Tradition der Auseinandersetzung mit dem Medium Fotografie. Sie erweist sich in ihrer Beschäftigung mit dem Medium als eine Forscherin, die explizit eine zeitgenössische Kunst, eine Kunst der Gegenwart anstrebt. Ein wesentliches Resultat dieser langjährigen künstlerischen Forschungsarbeit ist ihre Fähigkeit, das fotografische Licht in ihre Arbeiten zu übertragen.

Die Relevanz des Fotografischen ist dabei in ihren neueren Arbeiten der letzten Jahre nicht immer unmittelbar einsichtig. Es handelt sich um komplexe Linienstrukturen, die nur scheinbar der Op Art einer Bridget Riley nahe stehen.

Am Anfang ihrer Arbeit steht die Untersuchung von Interferenzen – ein physikalisches Phänomen, die Überlagerung von Wellen im Raum, die optische Linienmuster erzeugen.

Digitales Licht, festgehalten in einem Foto.

Ein kreativer Spielplatz mit unendlichen Möglichkeiten dieses Phänomen darstellen und greifbar zu machen. Sowohl in ihrer Malerei als auch in den Scherenschnitten, Skulpturen und Installationen.